Sie möchten sich zum Thema Vielfalt und (Anti-)Diskriminierung austauschen, geteiltes Wissen gemeinsam verbreiten und geschlossen für demokratische Werte eintreten?

Bei uns finden Sie Verbündete!

Werden Sie Teil unseres Netzwerks im Rhein-Main-Gebiet und Hessen und gestalten Sie Veränderung aktiv mit!

Wir wollen mit gemeinsamen Aktionen für Vielfalt eintreten und in der Öffentlichkeit ziviles Engagement gegen Diskriminierungen zeigen.

Für unser Netzwerk werden verschiedene Einzelpersonen, Gruppen, Vereine, Verbände und andere Selbstorganisationen einzelner Diversitätsdimensionen sowie Unternehmen, Forschungsvereinigungen, Universitäten oder andere Organisationen und Institutionen gesucht.

Die MyWay-Stiftung widmet sich der Aktivierung und Koordination des Netzwerks, um eine Plattform für den gemeinsamen Austausch und die Planung von Aktionen und Projekten zu bieten.

Neue Kontakte herzustellen, bestehendes Expert*innenwissen zu nutzen und sich gegenseitig zu unterstützen, ist eine wichtige Voraussetzung für die Weiterentwicklung jedes Einsatzes für Vielfalt.

Wir freuen uns auf jede*n, der*die aufgeschlossen und solidarisch mit uns gemeinsam in unserem Netzwerk agieren will.

Ein starker Zusammenschluss für Wertschätzung, Gerechtigkeit, Offenheit und Solidarität soll mehr Anerkennung, Schutz und Teilhabe für Marginalisierte sowie mehr Verständnis für Andersdenkende in unsere Gesellschaft bringen und nicht zuletzt gegen Diskriminierungen, Hass und Gewalt wirken.

Uns gemeinsam im öffentlichen Diskurs Gehör verschaffen, gesellschaftlich Einfluss nehmen und Veränderungen befördern soll durch das Vernetzen vorangebracht werden.

Entschieden diskriminierungskritisch wollen wir die Stimmen von Menschen mit Diskriminierungserfahrungen verstärken und in der Debatte um Vielfalt in den Vordergrund stellen. Wir möchten füreinander einstehen und gemeinsame Werte im Handeln und Sprechen umsetzen.

Nicht zuletzt wollen wir kollektiv antidemokratischen Strömungen entgegentreten. Unser Ziel ist es, dass ein Zusammenschluss aus vielen verschiedenen Personen und Gruppen unterschiedlicher Vielfaltsdimensionen eine große, kollektiv gestaltende Mehrheit werden kann, die menschenfeindlichen Bewegungen laut Einhalt gebietet.

Unsere Netzwerkpartner*innen

Vielfaltsdimension(en): Alle

Kontaktinformationen:
www.an-nusrat.de

An-Nusrat e.V. (dt.: Die Hilfe) ist ein gemeinnützig anerkannter Wohlfahrtsverband, der seit 2018 im Rahmen einer Förderung durch das Bundesministerium für Familie in der freien Wohlfahrtspflege arbeitet. Die Verbandszentrale hat ihren Sitz in Frankfurt am Main.
Ziel der Institution ist es, den Prinzipien von Mitgefühl und Nächstenliebe gesellschaftlichen Ausdruck zu verleihen und die Lebenslagen aller Menschen in Deutschland nachhaltig zu verbessern.

An-Nusrat e.V. verfolgt die Vision die freie Wohlfahrtspflege in Deutschland aktiv mitzugestalten und Migrantenorganisationen und soziale Akteure auf dem Gebiet der sozialen Arbeit zu vertreten.
Im Vergleich zu den etablierten Wohlfahrtsverbänden bietet An-Nusrat e.V. zusätzliche sprach-, religions- und kultursensible Leistungen der freien Wohlfahrt an. Der Verband betreibt bundesweit mehrere Nachhilfezentren und Beratungsstellen. Die Beratungen umfassen Seelsorge, Anti-Diskriminierung, Schuldnerberatung, Erziehungsberatung und Frauenberatung.

Zudem organisiert An-Nusrat bundesweit soziale Projekte und verwaltet eine eigene Akademie für Bildung. In den einzelnen Kommunen und Bundesländern arbeiten die
Regionalverbände von An-Nusrat e.V. selbstständig, u.a. in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen, Thüringen und Berlin. An-Nusrat e.V. ist anerkannter Träger der freien Jugendhilfe gemäß § 75 SGB VIII und eine anerkannte Einsatz- und Ausbildungsstelle des Bundesfreiwilligendienstes (BFD). Der Verband wurde durch den Stifterverband für deutsche Wissenschaft zum Bildungsort des Jahres 2021 ausgezeichnet.

Vielfaltsdimension(en): Behinderung
Kontaktinformationen: www.bsbh.org

Der Blinden- und Sehbehindertenbund in Hessen e.V. (BSBH) ist die Selbsthilfeorganisation blinder und sehbehinderter Bürger*innen sowie deren Angehörigen in Hessen. Der 1925 gegründete Verein zählt heute ca. 1700 Mitglieder. Der BSBH vertritt die Interessen aller Blinden und Sehbehinderten sowie deren Angehörigen in Hessen. Er berät Politik, Behörden und Wirtschaft, wenn es darum geht, die Bedürfnisse seiner Mitglieder zu artikulieren. So war der Blinden- und Sehbehindertenbund maßgeblich an der Schaffung des hessischen Landesblindengeldgesetzes beteiligt.

Im Rahmen des Beratungsangebotes „Blickpunkt Auge“ bietet der BSBH von Sehbehinderung oder Blindheit betroffenen oder bedrohten Menschen sowie ihren Angehörigen und Bezugspersonen Rat und Hilfe zu allen mit einer Augenerkrankung verbundenen Fragen an. Er informiert, berät und unterstützt unabhängig vom Alter, vom Krankheitsbild oder vom aktuellen Sehvermögen der Betroffenen an 18 Orten in Hessen.
Die Mitglieder haben durch verschiedene Veranstaltungen die Möglichkeit, andere Mitglieder kennenzulernen, Kontakte oder Freundschaften zu knüpfen und zwanglos Erfahrungen auszutauschen. Sie erfahren im Kreis von ebenfalls Betroffenen Anregung und Ermutigung, Verständnis und Unterstützung. Zudem werden verschiedene Möglichkeiten der Freizeitgestaltung angeboten.

Durch die Gliederungen in 10 Bezirksgruppen ermöglicht der BSBH solche Angebote in allen Teilen Hessens. Seine Fachgruppen und Referent*innen arbeiten hessenweit zu verschiedenen Themen wie eine möglichst barrierefreie Verkehrsraumgestaltung, barrierefreier Zugang zum Internet und weiteren Informationsquellen, aber auch die barrierefreie Nutzung von Geldautomaten. Weitere Themen sind die berufliche Integration blinder und sehbehinderter Menschen sowie die Taubblinden- und Hörsehbehindertenarbeiten.

Vielfaltsdimension(en):
Alter, Behinderung, BIPoC,
Flucht, Geschlecht,
Migration,
Muslimisches Leben,
Religion, Konfession, Weltanschauung,
Rom*nja & Sinti*zze,
Soziale Herkunft

Kontaktinformationen:
info@rahmazentrum.de
Tel.: 069-400 362 13
https://rahmazentrum.de/




RAHMA e.V. ist eine Anlauf- und Beratungsstelle für Mädchen und Frauen mit insbesondere muslimischem Hintergrund, die sich in schwierigen Not-, Konflikt- und Krisensituationen befinden. Alle sich in Konflikt- und Krisensituationen befindenden Mädchen und Frauen erhalten die erforderliche Beratung, Unterstützung, Begleitung und Betreuung.

Es wird ein religions- und kultursensibles Verständnis und Eingehen auf die Bedürfnisse und Wünsche der betroffenen Mädchen und Frauen gewährleistet. Die Beratung erfolgt u.a. auch bei Diskriminierungserfahrungen und bei Erfahrungen mit (antimuslimischem) Rassismus. Zudem werden Bildungsangebote für Fachkräfte, Schulen und sonstige Institutionen bereitgestellt.





Vielfaltsdimensionen: Alter, Behinderung, BIPoC, Flucht, Geschlecht, Migration, Muslimisches Leben, Soziale Herkunft

Kontaktinformationen: info@kone-netzwerk.de
www.kone-netzwerk.de





Kone-Netzwerk zur Förderung des kommunikativen Handelns e.V. besteht ausschließlich aus weiblichen, in der Diaspora lebenden Mitgliedern afrikanischer Herkunft aus 13 Nationen.

Der Verein setzt sich ein für Chancengleichheit und die Anerkennung von Menschen afrikanischer Herkunft sowie für Personen mit Migrationshintergrund sowie Antidiskriminierungs- & Rassismus-Arbeit.

2020 hat Kone die Zweitplatzierung des Hessischen Integrationspreises erhalten. Kone bedeutet Solidarität. Der Verein versteht sich als solidarisches Netzwerk, das community-übergreifend Räume schafft für Dialog und Kooperationen. In Frankfurt am Main besteht die Chance, durch das Zusammentreffen von Menschen unterschiedlicher Länder die Kulturen untereinander zu fördern, vor allem Menschen aus unterschiedlichen ethnischen Vereinen, Communitys und Gemeinden unkompliziert als Nachbarn in allen Fragen zum Thema Vielfalt und Zusammenleben.

Einer der zentralen Zielsetzungen von Kone Netzwerk zur Förderung kommunikativen Handelns e.V. ist das Empowerment von Frauen, die Förderung einer Community übergreifenden Austausches und die Erhöhung ihrer Sichtbarkeit in der Stadtgesellschaft. Zum Beispiel durch das Projekt »Agentinnen für Vielfalt« fühlt sich Kone Netzwerk zur Förderung kommunikativen Handelns e.V. mit dem „Netzwerk Vielfalt vernetzt“ verbunden, denn hier möchte Kone insbesondere Frauen of Color aus den afrikanischen und lateinamerikanischen Communities u.a. zu »Umweltschutz und Geschlechtergerechtigkeit« fortbilden und Frauen stärker in ihrer Rolle als »Gestalterinnen« und in ihren lokalen Wirkungsmöglichkeiten empowern. Im Rahmen des Patenschaftsprojekts „Menschen stärken Menschen“ in Zusammenarbeit mit dem Sozialdienst muslimischer Frauen aus Köln werden auch Beratungen zu menschenrechtlichen Themen angeboten. 

Die Angebote des Vereins lassen sich wie folgt zusammenfassen:
a) Empowerment für Frauen, Kinder, Jugendliche zu vielfältigen Themen, wie z. B. Antimuslimische-, Antidiskriminierungs- und Rassismus-Arbeit, berufliche Markintegration von Geflüchteten und Migrant*innen, gesundheitlichem Wohlbefinden

b) Afrikanische Kulturveranstaltungen (z. B. Kultursalons, afrikanische Kinder- und Jugendfestivals), Austauschplattformen zwischen verschiedenen Akteur*innen lokal, regional und national und international, sowie Bildungsangebote zu den Themen Nachhaltigkeitsziele, Vielfalt, Frauenkurse für geflüchtete Frauen, Qualifizierung und Bewerbungstraining, berufliche Marktintegration, Freizeitangebote für Familien, Vernetzungs- und Lobbyarbeit uvm.